SMART-Ziele im Content-Bereich

Wie definiert man Ziele im Content-Bereich und wie kann die sogenannte SMART-Formel dabei helfen? Ein Denkanstoß.

Jeden Monat drei neue Blog-Beiträge zu veröffentlichen, ist kein sinnvolles Ziel im Content-Bereich. Vielmehr klingt das nach einer undifferenzierten Vorgehensweise, die an eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme grenzt. Jeden Monat einen Beitrag zu veröffentlichen, der beim organischen Linkaufbau hilft oder zwei Texte zu verfassen, die für weitere Downloads eines Whitepapers sorgen – das sind Ziele, bei denen bereits ein Schritt weiter gedacht wurde. Am effizientesten arbeitet man, wenn man seine Ziele anhand der sogenannten SMART-Formel überprüft.

Wofür steht die SMART-Formel?

Ursprünglich stammt die SMART-Formel aus dem Projektmanagement und dient dazu, Ziele so konkret wie möglich zu formulieren. Ein Blick auf die einzelnen Buchstaben des Apronyms – und man ist schon mittendrin:

S – Specific

Ein Ziel sollte so spezifisch wie möglich sein. Anstatt den „Aufbau eines Glossars“ zu planen, kann man auch das „Verfassen von 137 Glossar-Beiträgen zu den wichtigsten Fachbegriffen im Bereich XY, priorisiert nach Suchvolumen und Überschneidungspunkten mit dem Kerngeschäftsfeld des Unternehmens, Fertigstellung nach drei Monaten“ planen.

M – Measurable

Ein Ziel muss messbar sein. Im Content-Bereich gibt es verschiedene Leistungskennzahlen, die man heranziehen kann: Leads, Page Impressions, Shares, Conversion und Durchklickrate sind nur einige davon.

A – Achievable

Ein Ziel muss – unter Betrachtung der vorhandenen Ressourcen und Ausgangslage – erreichbar sein. Unrealistische Ziele sind demotivierend und führen eher dazu, dass vorschnell Resignation einsetzt. In der deutschen Übersetzung der SMART-Formel werden für den Buchstaben A meist die Begriffe „aktionsorientiert“ und „akzeptiert“ verwendet. Auch dies sind wichtige Eigenschaften, die wesentlich zur Erreichung von Zielen beitragen.

R – Reasonable

Ziele müssen realistisch sein – auf mehreren Ebenen: zeitlich und finanziell, aber auch kontextbezogen.

T – Time Bound

Ein Ziel muss mit Plan verfolgt werden – am besten mit Hilfe eines Zeitplans. Das trifft allerdings nicht auf alle Arten von Zielen zu – finanzielle Ziele wie Beispielsweise die Einhaltung eines Kostenrahmens sind nicht zwingend an einen zeitlichen Rahmen gebunden.

SMART-Ziele im Bereich Content sorgen für ein Plus an Qualität

Wer im Content-Bereich smarte Ziele steckt, wird langfristig und nachhaltig die Qualität steigern. Denn: spezifische, messbare, erreichbare, realistische und termingebundene Ziele können systematisch verfolgt werden und führen zu einer positiven Veränderung der Workflows. Es lohnt sich, Ziele zu hinterfragen und Ziele umzuformulieren – wenn man es denn smart angeht.