Content Curation – Erfolg mit den Inhalten anderer

Was heißt Content Curation?

Nicht nur die eigenen Inhalte können einen Website-Auftritt bereichern und erweitern, auch fremder Content lässt sich heutzutage immer komfortabler einbinden. Wer Inhalte auf diese Weise nutzt und sie dem eigenen Publikum als Mehrwert zur Verfügung stellt, der betreibt die sogenannte Content Curation – zu Deutsch das „Kuratieren von Inhalten“.

Ähnlich wie in einem Museum werden fremde Werke und Informationen also betreut und im Sinne einer Ausstellung zu einem bestimmten Thema zusammentragen. Im Bereich des Content Marketings und in Zusammenhang mit Social Media ist Content Curation heutzutage kaum mehr wegzudenken.

Nützliche Tools und Plattformen für Content Curation

Content Curation hat sich fest im Online Marketing verwurzelt, kaum verwunderlich also, dass der Markt mittlerweile eine bunte Auswahl an Tools für das Zusammentragen und Aufbereiten von Content anbietet. Anbei eine kleine, aber feine Liste praktischer Tools:

  1. Facebook, Twitter und sonstige Social Media Kanäle. – die klassischen Social Media Auftritte wie Facebook oder Twitter sind für Content Curation im Grunde die Minimalvoraussetzung. Das Teilen fremder Inhalte gilt hier als ganz normal und ist dementsprechend etabliert. Neben diesen Plattformen gibt es heute aber noch eine ganze Reihe weitere spannender Tools, einige davon ebenfalls sehr bekannt, andere weniger.

 

  1. Paper.li, Storify und Co. – bei Paper.li, Storify, Scoop.it und vielen ähnlichen Plattformen haben Nutzer die Möglichkeit, beliebige Inhalte auszuwählen und diese sowohl direkt auf der Plattform als auch mittels Sharing-Funktion anderen Lesern zur Verfügung zu stellen.

 

  1. Eigenes Blog – Blogs sind seit jeher ein hilfreicher Teil einer Website, wenngleich sie in regelmäßigen Abständen immer wieder für „tot“ erklärt werden. Tatsächlich eignen sie sich jedoch ideal, um über branchenrelevante Ereignisse zu berichten und dabei sowohl eigene als auch fremde Inhalte einzubinden.

 

Erfolgen kann Content Curation in vielen unterschiedlichen Varianten, darunter beispielsweise die folgenden:

Content Curation

Achtung Urheberrecht: Die schwammigen Grenzen von Content Curation

Wer sich mit Content im Internet beschäftigt, der weiß: Kopierte Texte oder geklaute Bilder sind nicht gern gesehen und noch dazu strafbar. Das stimmt so weit, trifft aber trotzdem nicht auf das Thema Content Curation zu. Denn die interessanten Inhalte werden hier nicht kopiert, sondern vielmehr mit den passenden Verlinkungen und kurzen Zitaten verbreitet. Viele Webdienste wie Instagram oder Facebook stellen eine solchen „Teilen-Funktion“ schließlich von vornherein zur Verfügung, denn Teilen und Verbreiten ist ausdrücklich gewollt und erwünscht.

Und trotzdem: Geht es nach den Gerichtsurteilen der vergangenen Jahre und Monate, dann herrscht Uneinigkeit in punkto Urheberrecht. Insbesondere beim Thema „Embedding“ – zum Beispiel via YouTube – sind sich Experten uneins. Zwar geht der Trend hin zum problemlosen und erlaubten Teilen, sofern die Inhalte nur eingebunden werden, trotzdem gibt es durchaus auch gegensätzliche Entscheidungen. Wer sich absichern möchte, der fragt daher bestenfalls einfach im Vorfeld um Erlaubnis und holt sich eine schriftliche Bestätigung ein.

Warum Content Curation sich lohnt

Content Curation hat viele Vorteile und zwar nicht nur für den Anwender allein, sondern auch für den Endnutzer und den ursprünglichen Ersteller der Inhalte. Eine WIN-WIN-WIN-Situation sozusagen. Wer hochwertige und gut durchdachte Content Curation betreibt, profitiert davon wie folgt:

  • Beleg von Fachkenntnis, Aktualität und Überblick über das eigene Thema.
  • Das Netzwerk und die Interessenten erhalten spannende Einblicke – das schafft Vertrauen, vermittelt Knowhow und sorgt für eine positive Reputation.
  • Die eigene Bekanntheit steigt.
  • Durch das Teilen sinnvoller Inhalte wird die eigene Website zu relevanten Keywords gefunden.
  • Andere Nutzer oder Websitebetreiber werden dazu motiviert, die Inhalte des Content Curators ebenfalls zu verlinken und seine Inhalte zu verbreiten.

 

Von |2018-03-22T11:38:39+00:0018. Oktober 2017|SEO|