Google lokalisiert die Suche künftig anhand des Standorts

Eine weitreichende Änderung hat Google unlängst bezüglich der lokalen Suche angekündigt. Demnach werden bei der Auslieferung der Suchergebnisse nun die betreffenden Landesversionen Googles genutzt, die sich abhängig aus dem Standort des Suchenden ergeben. Was genau bedeutet das für die künftige Google-Suche?

Suchte man bisher mittels Google nach einem beliebigen Suchbegriff, so erhielt man Ergebnisse der eigenen lokalen Google-Version. Wer also beispielsweise aus Deutschland eine Suchanfrage startete, erhielt in der Regel Ergebnisse der deutschen Google-Version (google.de).

Der Suchmaschinengigant wird dies künftig jedoch ändern, so zumindest lässt es sich auf dem Google Blog in einem Beitrag von Product Manager Evelyn Kao nachlesen. In Zukunft wird die Suchmaschine Ergebnisse der jeweils lokalen Google-Version liefern. Wer beispielsweise seinen Urlaub in Frankreich verbringt und von dort aus Google verwendet, nutzt dafür automatisch google.fr – zurück in Deutschland übernimmt wieder google.de. Zweck dieser Anpassung ist es, den Nutzern noch relevantere Ergebnisse zu liefern. Die Änderung bezieht sich sowohl auf die mobile als auch die Desktop-Suche, ebenso gilt sie für die Google-App für iOS und für Google Maps.

Alles Einstellungssache

Wer die automatische Anpassung der Suche umgehen oder nicht verwenden möchte, der kann dem allerdings auch problemlos entgehen. Dafür genügt ein schneller Blick in die Einstellungen, in denen sich bei Bedarf auf eine dauerhafte nationale Google-Version umstellen lässt. Wie das im Detail funktioniert, erklärt Google im folgenden GIF:

Bild: Google

Von |2018-03-22T11:13:18+00:007. November 2017|SEO|